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Schutzkonzept Corona

Zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten in der EKHN das geforderte Schutzkonzept der Kirchengemeinde Heubach und Wiebelsbach

Nach mehrwöchigem Verzicht auf Gottesdienste haben die Landesregierungen Hessen und Rheinland-Pfalz deren Wiederaufnahme ab dem 1. Mai 2020 gestattet. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat sich ihrerseits verpflichtet, die erforderlichen Auflagen verbindlich einzuhalten. Grundlage dazu sind die „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland“.

1. Prämisse

Die Kirchenvorstände sind sich in der Zeit der Gefährdung ihrer besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens und der „Nächsten“ bewusst. Ziel aller im Folgenden beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es, Infektionsrisiken zu minimieren, damit Gottesdienste nicht zu Infektionsherden werden.

2. Information

Die Wiederaufnahme von Gottesdiensten wird über die üblichen Kommunikations-wege Schaukasten, Odenwälder Boten Gemeinde-Homepage; Aushänge angekün-digt. Mitgeteilt werden für diese Predigtstätten (Ref. Kirche Heubach u. Kirche Wiebelsbach): • Zeiten und Orte der Gottesdienste • Zulassungsbegrenzung: Es stehen höchstens 30 Plätzen zur Verfügung • Hinweise auf: o Eintrag in Anwesenheitslisten o Hygieneregelungen o Abstandsgebot o Kein Gemeindegesang, keine Chöre, Posaunenchöre oder Orchester o Den Anweisungen der Dienst habenden Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher ist Folge zu leisten. Auch bei der Begrüßung an oder vor der Kirchentür werden die Besucherinnen und Besucher schriftlich und mündlich über die neuen Regelungen informiert.

3. Teilnahmebedingungen

Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln. Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben im Kirchraum untersagt. Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter zum Sitznachbarn ist einzuhalten. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ist erforderlich. Das Gemeindesingen unterbleibt; ebenso Chorgesang und Bläserchor. Erkrankte Personen werden gebeten, auf mediale Gottesdienste (Internet, Radio, Fernsehen) oder auf Hausandachten auszuweichen.

4. Teilnehmenden-Obergrenze

Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist auf 30 Personen begrenzt. Ist die Obergrenze erreicht, kann kein Einlass mehr gewährt werden. Das Betreten und Verlassen der Kirche wird geordnet organisiert. Es ist sichergestellt, dass der Abstand auch bei Ein- und Ausgang gewahrt bleibt. Die Besucher und Besucherinnen werden auf die Plätze begleitet und die Kirche wird von vorne nach hinten beim Betreten aufgefüllt. Beim Verlassen umgekehrt. Die Kirchen wird von hinten nach vorne verlassen. Die zugelassenen Plätze sind mit Karten markiert. Die Emporen werden von Gottesdienstbesucher und Gottesdienstbesucherinnen nicht genutzt.

5. Anwesenheitslisten

Am Eingang werden Anwesenheitslisten geführt, in die die Gottesdienstbesucher-innen und -besucher eingetragen werden. Die Listen dienen ausschließlich dazu, mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können; sie werden nach 21 Tagen vernichtet und werden bis dahin unter Verschluss verwahrt. Die Daten werden auf Anforderung nur den Gesundheitsämtern weitergegeben.

6. Abstandswahrung

Vor der Kirchentür und im gesamten Kirchraum gilt das Abstandsgebot. Der Sitz- und Stehabstand zwischen Personen in jede Richtung beträgt 1,5 bis 2 Meter. Personen, die in einem Haushalt zusammenleben, können zusammensitzen.

7. Hygiene

Die allgemeinen Hygieneregeln sind auch im Gottesdienst einzuhalten. Der Kirchenvorstand sorgt dafür, dass sich am Gottesdienst Mitwirkende sowie Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich die Hände desinfizieren können. Türgriffe und Handläufe werden desinfiziert. Die Räume werden vorher und nachher ausreichend gelüftet. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist verpflichtend. Die Kirchengemeinde stellt solche Masken für diejenigen Gottesdienstbesucher bereit, die ohne Maske zum Gottesdienst kommen.

8. Gottesdienstablauf

Ab dem 31.05.2020 wird ein Kurzgottesdienst angeboten. Wenn nötig werden Texte auf Einweg-Zetteln auf die Bänke gelegt oder über den Beamer projiziert. Von allen liturgischen Handlungen, die Berührung voraussetzen, wird im Gottesdienst Abstand genommen. Auf Singen im Gottesdienst wird wegen der besonders hohen Infektionsrisiken verzichtet. Chöre und Orchester musizieren nicht. Die Feier des Abendmahls wird wegen des damit verbundenen Infektionsrisikos bis auf weiteres ausgesetzt. Kollekten werden nur am Ausgang eingesammelt und mit Einmal-Handschuhen gezählt. Die vom Kirchenvorstand dafür zu ernennenden Personen überwachen die Einhaltung der Regeln des Schutzkonzepts. Bei Nichtbeachtung machen sie vom Hausrecht Gebrauch.

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